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Obervieland

Kontakt

Dienstleistungszentrum Obervieland
Alfred-Faust-Str. 115
28277 Bremen

Tel.   0421/8402-500
Fax   0421/8402-505

e-mail   dlzobervieland@paritaet-bremen.de

Öffnungszeiten

Mo – Fr:  9.00 – 13.00 Uhr
Do:  9.00 – 16.00 Uhr

Telefonische Erreichbarkeit

Mo – Do:  9.00 – 16.00 Uhr
Fr:  9.00 – 13.00 Uhr

Unsere speziellen Angebote

  • Seniorenmittagstisch im "Stadtteilhaus Kattenesch" der Bremer Heimstiftung, an 7 Tagen um 12.00 Uhr
  • Beratung und Hilfen für ältere Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen
  • Tagesbetreuung für ältere Menschen mit Demenz an 2 Vormittagen in der Woche
  • Gruppenangebot für Pflegende Angehörige, 14-tägig donnerstags von 15.00 – 17.00 Uhr
  • Freizeit- und Selbsthilfegruppen: Canasta, Schach, Diabetikergruppe, Anonyme Alkoholiker, Al Anon

Modellprojekt „Aufsuchende Altenarbeit“

Im Alter nicht allein leben - Modellprojekt organisiert Hausbesuche für ältere Menschen


Im Stadtteil Bremen-Obervieland leben über 6000 Menschen über 65 Jahre. Viele kommen noch gut allein zurecht, haben Freunde und Verwandte und wissen, an wen sie sich wenden können, wenn sie Hilfe brauchen. Viele Ältere aber haben niemand mehr, der sie unterstützt. Sie leben allein und isoliert und leider nicht nur unter körperlichen Beeinträchtigungen, sondern auch an Einsamkeit.

Für diese Menschen gibt es jetzt das Modellprojekt „Aufsuchende Altenarbeit“ im Dienstleistungszentrum (DLZ) Obervieland. Seit Anfang 2009 kümmern sich Ilona Schulz-Kullik und Beate Brokmann präventiv um ältere Menschen in diesem Wohnquartier. Beate Brokmann weiß aus ihrer langjährigen Erfahrung als Leiterin des Dienstleistungszentrums, dass es ältere Menschen in Obervieland gibt, die mehr brauchen als nur die Vermittlung von konkreten Hilfen, wie Haushaltshilfe, Pflege, Essen auf Rädern oder Hausnotruf. „Viele Ältere schaffen es einfach nicht mehr, ihre Wohnung zu verlassen, die Begegnungsstätte oder andere Orte im Stadtteil aufzusuchen, um andere Menschen zu treffen. Sie müssen richtig aus ihrer Isolation herausgeholt werden“. so Brokmann.

Ilona Schulz-Kullik reagiert auf Hinweise von Nachbarn, der Wohnungsbaugesellschaft, dem Krankenhaus oder auch von der Polizei. In Begegnungsstätten oder auch auf Stadtteilfesten stellt sie die Arbeit vor. „Häufig wissen ältere Menschen gar nicht, wo sie Hilfe und Unterstützung erhalten können“, so Schulz-Kullik. Der direkte Kontakt erfolgt dann durch einen persönlichen Brief oder ein Telefonat und ein Hausbesuch. Ilona Schulz-Kullik ist gelernte Altenpflegerin und Sozialberaterin und hat viel Erfahrung im Umgang mit älteren Menschen. Einfach ist die Kontaktaufnahme oft nicht. „Gerade ältere Menschen mit beginnender Demenz sind oft sehr ängstlich und misstrauisch und mögen auch keine Hilfe annehmen“, so Schulz-Kullik. Wenn aber ein älterer Mensch Vertrauen gefasst hat, können weitere Hilfen vermittelt werden oder es kann ein regelmäßiger Besuchsdienst organisiert werden. Das DLZ arbeitet hier mit freiwilligen Mitarbeitern der Kirchengemeinde zusammen. „Letztlich geht es darum, die Lebensqualität für die älteren Menschen zu verbessern“, so Beate Brokmann

Das Modellprojekt wird vom Senator für Soziales finanziert und läuft bis Anfang 2010. Eine Weiterführung ist geplant.

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